eLearning ROI: Lohnt sich eLearning?

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Zu den Kosten und den Vorteilen von eLearning kursieren die verschiedensten Aussagen. Es sein nur für Konzerne tragbar, es ist nur für Unternehmen, die eigene Inhalte erstellen. Oder auch: Dank der Open Source Systeme ist es ja eigentlich kostenlos.
In diesem Artikel wird dargestellt, wann sich eLearning für welche Zielgruppe und Unternehmensgröße lohnt.

Drei Bausteine für eLearning

Egal wie Sie es drehen und wenden: Sie benötigen immer drei Bausteine:

  1. Inhalt: Den Lerninhalt, den Sie vermitteln wollen
  2. Technik:Ein System / eine Infrastruktur / ein Medium mit dessen Hilfe Sie die Inhalte vermitteln
  3. Service: Die Aufgaben, die zu erledigen sind, um die Lerninhalte in ein System und zu den Lernern zu bekommen und die Lerner zu begleiten.

Ohne diese Bausteine gibt es kein eLearning. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie alle diese Komponenten direkt einkaufen und implementieren müssen.

Inhalte: Make or Buy?

Die erste Entscheidung bezieht sich auf den Lerninhalt selbst. Es gibt zahlreiche Anbieter für die meisten gängigen Themen der betrieblichen Weiterbildung. Es lohnt sich also, den Markt nach entsprechenden Angeboten zu durchsuchen. Gerade in kleineren Mengen ist ein fertiger Inhalt deutlich günstiger als das Erstellen eines vollständig individuellen Inhalts.

Standard-Lerninhalte beginnen preislich - je nach zeitlichem Umfang und Erstellungsaufwand (Videos und interaktive Lerneinheiten sind z.B. teurer als nur Text und Bild) bei 10 € (kurze, informative Sequenzen) und gehen bis ca. 800 € (ganze Kurse). Der Durchschnittspreis liegt zwischen € 30,- und € 50,- und ist damit bezogen auf den Preis pro Teilnehmer meist günstiger als eine Seminarteilnahme.

Die Erstellung individueller Lerninhalte durch Agenturen beginnt bei ca. 8.000 € pro Lernstunde und ist nach oben offen.

Die Technik

Die einfachste Technik ist im Zweifelsfall Ihr Webkonferenz-System. Ähnlich wie Sie Besprechungen Online abhalten, können Sie auch Live-Webinare für Ihre Lerner veranstalten. Auch wenn Sie dann die zeitliche Flexibilität verlieren und auch die Anzahl der Teilnehmer eine entsprechende Obergrenze hat, haben Sie hiermit ein mögliches Werkzeug für Online-Trainings. 

Auch Ihr Intranet kann Inhalte transportieren, wenn die Teilnahme anonym und nicht-zugangsbeschränkt sein kann und Sie keine Trainingsfortschritte protokollieren müssen.

Um die Inhalte jedoch an die Lerner zu liefern und gleichzeitig Lernstände und Trainingsfortschritte zu speichern, benötigen Sie ein entsprechendes System. Hier haben Sie inzwischen drei interessante Varianten:

  1. Cloudbasierte Systeme: Für Pilotprojekte und den Beginn von eLearning die beste Wahl: Hier müssen Sie sich nicht um die IT kümmern und können sich auf die Durchführung Ihres eLearning-Projektes konzentrieren.
  2. Kostenlose Open Source Systeme: Das System selbst kann kostenfrei bezogen werden, die Implementierung und Anpassung, Support und Administration sind jedoch auf jeden Fall anfallende Kosten.
  3. Eigene Lernplattform: Kauf und Implementierung einer eigenen Lernplattform ist sicher die aufwändigste und teuerste Variante. Dies lohnt sich meist nur, wenn Sie Ihre gesamte Weiterbildung schrittweise virtualisieren möchten. Diese Systeme spielen Ihren Nutzen erst bei einem entsprechend hohen Virtualisierungsgrad bei entsprechend vielen Mitarbeitern aus.

Die kosten beginnen bei knapp unter € 100,- pro Monat für Cloudlösungen und sind nach oben offen für die Implementierung und Anpassung sehr individueller und großer Systeme.

Service

Die Komponente, die zu Beginn häufig vernachlässigt wird, ist der Service rund um das Angebot. Von der Implementierung der Lerninhalte, der Nutzerverwaltung bis zur Systemadministration und der Support von Trainern und Lernern ist hier eine Menge zu tun. 

Hier haben die Cloudlösungen gerade bei der Einführung ihre Stärken. Viele Services sind bereits Teil des Angebots und müssen nicht durch Sie geleistet werden. Der Betrieb eines internen Systems benötigt ca. eine halbe IT-Kraft, die sich darum kümmert. Nicht dauerhaft, aber immer wieder. Ich kann Ihnen hier nur empfehlen, den Großteil dieser Aufgaben zumindest zu Beginn auszulagern.

Fazit und Empfehlung

Richtig eingesetzt gibt es heute keine Untergrenze mehr für den Einsatz von eLearning. Selbst als Einpersonenunternehmen oder als Kleinbetrieb macht der Einsatz von Standard-Lerninhalten Sinn. Allerdings nur, wenn die Technologie und die Services ausgelagert sind. 

Kalkulieren Sie zunächst immer ausgehend von dieser Lösung (cloudbasiertes System, Services extern) den Gesamtpreis für die Lerner. Damit ergeben sich automatisch die entsprechenden Rentabilitätsschwellen für die jeweils nächste Lösung, wenn nötig.

Nutzen Sie darüber hinaus einen intelligenten Mix aus fertigen Standard-Inhalten mit eigenen Präsentationen und Dokumenten oder Trainer-Input (Webinare/Präsenz), also Blended-Learning und Sie können ziemlich individuelle Angebote für ein entsprechend passendes Budget anbieten.

Individuelle Produktionen und eigene Lernplattformen rentieren sich erst bei ca. 300-600 Lernern und wenn Sie es regelmäßig für mehrere Inhalte nutzen wollen.

Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, dann steht Ihrem eLearning Angebot ab nächster Woche im Prinzip nichts mehr im Weg.

Viel Erfolg bei Ihren ersten eLearning Angeboten!

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